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Durch den Turn- und Sportunterricht soll die seelische, geistige und körperliche Entwicklung den individuellen Anlagen angemessen gefördert werden. Er trägt in vielfältiger Weise dazu bei, die Persönlichkeit allseitig zu entwickeln.

Neben der Förderung der motorischen Fähig- und Fertigkeiten, werden auch soziale Kompetenzen eingeübt. Bedeutsam sind die Kooperations- und Kommunikationsfähigkeit, die Fähigkeit zu körperlichem Ein- und Ausdruck und der Gestaltung der Bewegung in den unterschiedlichen Raumdimensionen. In dem Wagnis der Raumergreifung und Interaktion mit anderen Menschen eignen sich die Lernenden die soziale und materielle Welt an. Durch die Freude an der Bewegung und dem Spiel, wird der freie und wache Umgang mit dem Körper geweckt.

Durch das SPIELTURNEN in der UNTERSTUFE erleben die Kinder vor allem die Lust an der Bewegung und am Spiel. In der 1. und 2. Klasse wird versucht, die Kinder mit ihren körperlichen Geschicklichkeiten durch Laufen, Werfen, Fangen, Springen, Hüpfen,Balancieren aber auch dem Singen und rythmischen Klatschen vertraut zu machen.

Von der dritten Klasse an dürfen sie ihren Mut und ihre Entschlusskraft erproben, indem sie an Geräten turnen, springen, klettern und hangeln. Körperbeherrschung und Orientierung im Raum entwickeln sie später in gymnastischen und turnerischen Übungen. Durch das Eintauchen in Märchen- und Tierszenen erleben sie in der Geborgenheit der großen Gruppe die Reigenund Fangspiele. Bildhaft und metaphorisch werden phantastische Welten erlebt; da wird der Kasten zur Mauer, der Bock zum Berg, Bänke zu wackeligen Stegen, Matten zu reißenden Flüssen und Vieles andere mehr.Spielend erlernen die Kinder, Hindernisse zu überwinden und ihre Willenskräfte zu schulen.

In der MITTELSTUFE bildet -wie im Sprachunterricht-  das Erüben von Fertigkeiten einen methodischen und didaktischen Schwerpunkt. Es werden Bocksprünge, Handstände, Radschläge, Salti, Kippen etc. von den Schülerinnen und Schülern gemeinsam erlernt, um verschiedene Bewegungsqualitäten zu erleben, wie z. B. die Balance beim Handstand, die Drehung um den Punkt beim Salto, die Impulsübertragung von Kräften bei der Kippe und die Auseinandersetzung zwischen den Kräften der Schwere und Leichte bei der Leichtathletik. Von den Wettkampfspielen geht es in der OBERSTUFE über zu den großen Sportspielen. Alle anderen Bereiche werden weitergeführt und vertieft. Die Schüler/Innen üben die Bewegungsphänomene und -abläufe bewusst zu erkennen und selbständig umzusetzen und zu reflektieren.

INHALTE des Sportunterrichtes: Leichtathletik, Turnen, Schwimmen,Akrobatik, Rugby,Prellball,Handball, Korbball,Basketball, Fußball, Badminton, Geräteturnen, Frisbee, Volleyball, IndoorHockey, Inlineskating, Speerwurf, u.v.m.

weiterführende Literaturempfehlung:

Birnthaler,Michael:Abenteuersport-Verlockungen des Nervenkitzels, in:Erziehungskunst 4/1998, S.415-424

Gießler, Harald: "Turnen" im Rahmen der Waldorfpädagogik, Arlesheim 1997

Gießler,Harald: Waldorfpädagogik und Fußball - unversöhnlich, in Sportpädagogik 1/1996, S. 18-20

Trefzer, Thomas: Der Beitrag des Turnunterrichtes zur menschlichen Entwicklung, in: Erziehungskunst 4/1998, S.398-405

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